Durchbruch

Das Einzige, was schlimmer ist als ein Witz, den man nicht versteht, ist wohl die Erklärung des Witzes, die darauf meist folgt. Zwar weiß man dann, wo man eigentlich hätte lachen sollen, aber zum lachen bringt sie einen selten bis niemals nie. Im besten Falle erreicht sie bei uns ein leises zur Kenntnis nehmendes Lächeln. Der ursprünglich Effekt des Witzes ist jedoch vollkommen verflogen.

Und so ähnlich versuchen die Christen, die Jesus nachfolgen, anderen zu erklären, warum Jesus die einzige Hoffnung für die Welt ist, warum es sich lohnt an ihn zu glauben und was das alles noch für uns bedeutet. Sie sammeln alle möglichen Informationen über den Glauben, ordnen heraus was für andere hilfreich sein könnte, folgern Argumentationen daraus, präsentieren sie anderen, und: Stellen schließlich fest, dass ihre Argumente nicht weit genug reichen.

Eine Begebenheit: Jemand diskutierte einmal mit einem Freund den Glauben durch, hoch und runter, wie es nur ging. Schließlich hatte er ihn mit seiner Argumentation so in die Ecke gedrängt und ihm jede intelektuellen Fluchtversuch verwehrt, dass der nur noch sagte: "Du, Ich möchte einfach nicht ein Christ sein. Ich will Deinen Jesus nicht in mein Leben lassen."

Aha, dass war also der wahre Grund der Ablehnung. C.S. Lewis hat einmal die Behauptung aufgestellt, dass echte Argumente nur sehr selten eine Rolle spielen, wenn jemand den Glauben ablehnt. Meist will der andere einfach nicht oder er ist zu faul, um der Sache mal wirklich auf den Grund zu gehen. Wer will ihm helfen?

Gut, jedenfalls ist sicher: Ich erklär Dir gern noch ein paar Mal, wie das ist mit Jesus Christus, wie man mit ihm erfülltest Leben bekommt und wie Du durch ihn Vergebung Deiner Sünden erfahren kannst. Aber den echten Durchbruch wirst Du erst erleben, wenn Du Dich selbst auf das Wagnis des Glaubens einläßt und Jesus nachfolgst, das ist sicher! Mensch, Jesus liebt Dich doch! Warum fliehst Du vor dem, der Dich am meisten liebt?

-mz