Grenzgänger

Ich hatte für einige Monate im Ausland gelebt. Schließlich wollte ich wieder nach Deutschland zurückkehren. Ich packte meine Kisten, lud sie in einen Transporter und fuhr los. An der Grenze angekommen, rechnete ich fest damit, ohne Probleme durchgelassen zu werden. Aber ich hatte mich getäuscht, denn mir fehlte eine Bescheinigung. Niemand hatte mir davon erzählt, dass man sie braucht. Dennoch: der Durchgang nach Deutschland war blockiert. Ich konnte es kaum glauben. Was ich glauben konnte oder nicht interessierte die Grenzbeamten allerdings wenig.

Vielleicht geht es Dir genauso, wenn von Gott geredet wird. Du denkst vielleicht: „Ach, die Sache mit Gott muß man nicht so genau nehmen. Er wird am Ende schon ein Auge zudrücken.“
So einfach ist die Sache allerdings nicht. Gott hat in der Bibel den Weg zu ihm klar gewiesen. In der Bibel steht nirgends etwas davon, dass es Gott gleichgültig ist, wie wir leben. Es steht auch nirgends etwas davon, daß es am Ende, wenn wir die Lebensgrenze überschreiten, für alle irgendwie gut ausgehen wird.
Aber es steht etwas anderes drinnen: Da ist Jesus, der deine selbstgebastelten Lebenspapiere, mit denen du vor Gott bestehen willst, zerreißt und dir einen gültigen Passierschein schenken will. Darauf steht: Die Schuld von ...(Name) ist vergeben“. Dieser Schein ist unendlich wertvoll. Er hat Jesus, dem Sohn Gottes das Leben gekostet. Und nun verschenkt er ihn umsonst. An jeden, der zu ihm kommt. Gott drückt am Ende kein Auge zu. Nein, er schaut genau hin, was auf Deinem Passierschein steht. Hast Du schon den richtigen Schein zur Hand? Nur mit ihm wirst Du die Grenze zum Leben hin überschreiten können.

-fw